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Matratzenkonstruktionen:


SCHAUM-Matratzen

SCHAUM-MATRATZEN sind ein Muss für Hausstaub-Allergiker sowie bei Lüftungsproblemen im Schlafraum
(z.B. Parterrewohnung oder Bettkasten). Bei den alten, billigen Polyesterschaum Matratzen ließen Schlafklima,
Punktelastizität und Haltbarkeit oft zu wünschen übrig.

Beispiel: Bioflex von NIRWANA

Moderne atmungsaktive Komfortschaummatratzen sind gut zu handhaben,
haben ausgefeilte Kerngestaltung, 7 Liegezonen und komfortable Bezüge mit
Schurwoll- oder Faserabsteppung. Ein hohes Raumgewicht ist ein wichtiges
Qualitätsmerkmal, aber auch "gute" Komfortschaummatratzen sind viel leichter
als Latex. Die Körperunterstützung ist mindestens so gut wie bei Latex,
jedoch feiner auf die individuellen Bedürfnisse einstellbar.

Die Preise entsprechen denen guter Latex-Matratzen,
die Liegeeigenschaften sind noch besser.


Polyurethan(-Komfort-)schaum (PUR) bzw. Polyaether-Schaum hat hervorragende Liege- und Gebrauchseigen-
schaften, obwohl in der Herstellung teilweise problematisch. Bei modernem "Aquacell"-Schaum
dient Wasser als Katalysator, damit das Grundprodukt reagiert und aufschäumt. Zur Chemie dieser Weichmacher
und Treibmittel freien Produkte gibt es Unbedenklichkeits-Zertifikate (z.B. vom ECO-Institut, Köln),
und "Ökotex-100" Standard ist selbstverständlich.

Wandstärke, Größe, Elastizität und Offenporigkeit der Bläschen sowie das Raumgewicht, Kernhöhe und
-Gestaltung stellen Qualitätsmerkmale dar, an denen bei Billig- oder Supersonderangeboten gespart worden
sein dürfte. Hat so eine Kaltschaum-Matratze auch noch einen teilbaren, in Stoff, Versteppung und Griffkonstruktion
hochwertigen Bezug, dann muss das Produkt einen entsprechenden Preis haben.



FEDERKERN-Matratzen

(ENDLOS-)FEDERKERN-Matratzen (heute meist einteilig) werden für
Jugendbetten verwendet, oder wenn in einem vorhandenen Bett
kein moderner Lattenrost eingesetzt werden kann. Als preiswerte,
leichte Matratze mit guter Klimatisierung kann "Federkern" die Lösung sein.

Punktelastizität ist meist nur beschränkt gegeben, mit einer hochwertigen Kaltschaum-
oder Latex-Polsterung ist der Komfort akzeptabel. Aber auch Federkern ist nicht gleich Federkern!

Wer Schwingungsübertragungen nicht mag, sollte auf Endlos-Federkern
verzichten. Bedenklich finden wir die elektromagnetischen Eigenschaften
des Spiraldrahtes im Zeitalter von Mobiltelefonie, GPS und Cie.
Unter bestimmten Bedingungen kann Federkern eine Lösung für Ihre Matratze sein. Für  kompetente Beratung steht dormiCIEL gerne zur Verfügung, denn wir möchten, dass Sie gut schlafen!
Nirwana

TASCHENFEDERKERN-Matratzen (TFK)

TASCHENFEDERKERN-Matratzen verbinden Punktelastizität mit gutem Schlafklima. Zylindrische Stahl(!)federn sind
einzeln in Stofftaschen eingenäht und mit beweglichen Klammern verbunden. Diese Federn müssen durch Zwischenpolster
gut gelagert werden, daher sind gute Taschenfederkernmatratzen mit 20-22 cm relativ dick. Bevor Sie sich evtl. für eine
Flachkern-Matratze entscheiden, sollten Sie unbedingt vergleichend Probe liegen und überlegen, ob "Optik" wichtiger
ist als "gesunder Liegekomfort".

Hier ein Blick in die Warentest 10/2006 "GUT" bewertete Rummel AR-T 440.

Taschenfederkernmatratze von Rummel

Zur Vermeidung des möglichen Risikos "Metallfedern im Bett", wurde das Rummel Sensoflex System
entwickelt, bei dem Glasfiberfedern das Metall ersetzen und für bestens ausgeglichenes Schlafklima,
optimale Körperunterstützung und die Auswahl bester Materialien für langjährige Haltbarkeit sorgen.
Mit erstklassigem 7-Zonen Kaltschaum gepolstert, 17, 19, 22 oder komfortable 24 cm hoch,
aber längst nicht so schwer und unhandlich wie herkömmliche "TFK".
Hochwertige, teilbare Bezüge mit umlaufendem Klimaband und ordentlichen Griffen
vervollkommnen das Produkt mit der 4-Wochen-Wohlfühl-Garantie.

Taschenfederkern ohne Metall
Premium-Matratzen von RummelMatratzen und Bettsysteme von Rummel
metallfreier Taschenfederkern: Sensoflex 700

LATEX-MATRATZEN

LATEX-MATRATZEN sind punktelastisch und in ihrer Beweglichkeit unkompliziert wie Kaltschaum-Matratzen. Auch
Latex stützt den Körper gleichmässig und gut. Je höher (und damit schwerer) der Latexkern, desto angenehmer wird
der Liegekomfort. Gute Latex-Matratzen haben mindestens 5 Liegezonen, seitliche Entlüftungskanäle und elastische,
Schurwoll- oder Faservlies versteppte Bezüge. Die Unhandlichkeit von Latex-Matratzen wird durch Griffe am Bezug
kaum gemildert, für deren Tragfähigkeit es übrigens keine Garantie gibt.

Bei Latex noch notwendiger als bei anderen Konstruktionen ist regelmäßiges Lüften, Drehen und Wenden.
Latex ist ein gut isolierendes Material - was nicht jede/r "gut" findet. Eine Rosshaar-/Baumwoll-Auflage
(Sommerseite) verbessert das Schlafklima, und macht die Matratze straffer und wieder ein paar Kilo
schwerer und unhandlicher.

Latexmilch (ursprünglich "Kautschuk"): Entscheiden Sie selbst, ob Sie haltbaren (Erdöl-) Synthese- oder softigen
Naturlatex von industriellen Plantagen des tropischen Regenwalds bevorzugen. Echtes Wildlatex ist kaum auf dem Markt.
Gleich welcher Herkunft, Latex wird stets mit ca. 5 % chemischen Stellmitteln, Licht- und Alterungsschutz versetzt,
ohne die aus der Milch keine Matratze werden könnte.
Der Produkt-Zyklus von (auch Natur-)Latex ist eher naturfern.
"Naturlatex" - der Begriff ist nicht geschützt - besteht gelegentlich zu nicht mehr als 30 % aus tropischer Latexmilch.
Eigentlich können Verbraucher/-innen also auch gleich "Kaltschaum" wählen, der ein paar handfeste Vorteile hat.
Wenn schon Latex - dann sollte es nach dem Talalay-Verfahren hergestellt sein.

waschbarer Matratzenbezug mit Silberfaden: Hygiene im Bett

ALLERGIE-Matratzen

Hausstaub-ALLERGIKER/-INNEN empfehlen wir Matratzen mit teil- und 60° waschbarem Bezug.
Ein pflegeleichter Doppeltuch-Jersey ist versteppt mit Diolen/Polyesterwatte.

Damit Feinpartikel wie Hausstaub und Hautschuppen erst gar nicht in Ihre neue Matratze gelangen,
empfehlen wir die Spannauflage aus dickem, anschmiegsamem Baumwoll-Molton von Dormisette.
Die können Sie regelmäßig ausschütteln und mit der Leibwäsche in der Haushaltsmaschine waschen.

Weitere Tips für Allergiegeplagte: Hier>>


SCHICHT-Matratzen

SCHICHTLATEX-Matratzen sind straff - etwas für Leute, die gern fest liegen,
aber auf orthopädischen Komfort nicht ganz verzichten wollen.
Latex allein ist sehr flexibel und ziemlich schwer,
eine Schichtverarbeitung mit Polyester- oder Komfort-Schaum ist leichter zu handhaben.
Auch in Kombination mit latexiertem Kokos kaum noch gefragt, da relativ steif
.
Für Leute, die beim Schlafen gern fest liegen, aber auf orthopädischen Komfort nicht ganz verzichten wollen, sind Matratzen aus Schichtlatex das Richtige.
Guter Schlaf aus Österreich
Wellpura:
preiswert, komfortable 20 cm hoch
und trotzdem leicht.
Der Schichtaufbau ermöglicht gute Tragkraft und Lebensdauer.
Feiner, offenporiger Kaltschaum.
Außen soft - innen fest.
Bezug Doppeltuch-Jersey aus klimafreundlicher Buchenholz-Viskose, versteppt mit kuscheligem Waschvlies.

 

GEL-Matratzen und -Kissen: cool und ergonomisch

Neu bei dormiCIEL: die einseitig angenehm kühlende Matratze von Technogel (R).
Ein einzigartig weich-massives Material, das die 3D-Verformung eines Fluids mit dem Formgedächtnis eines
Festkörpers verbindet. Die vollkommen ungiftige, stabile Gel-Substanz von Bayer MaterialScience wird
ohne Weichmacher hergestellt. Ursprünglicher Einsatz in der Medizin, ein Komfortgewinn für empfindliche
und anspruchsvolle Schläfer/-innen. Die Lösung für heiße Sommer in Zeiten des Klimawandels und für Leute,
die sowieso schon leicht ins Schwitzen kommen. Für die kühlere Jahreszeit bietet die Unterseite neutrales Wärmeverhalten.

Gesunde Kombination: Wohlfühlen durch angenehmes Bettklima und ergonomische Abstützung der Körperzonen.
Optimale Oberflächendurchlüftung - auch für Dekubitus gefährdete Personen.
Aus dem gleichen Material können Sie auch Nackenstützkissen bei uns testen, Sie werden staunen.

HANF

HANF ist weniger weit gereist als Latex und ökologisch völlig unbedenklich. Es werden daraus nicht nur Seile,
Papier und Textilien hergestellt, sondern auch Matratzen, die zusammen mit guten Lattenrosten einen passablen
Komfort ergeben. Wie bei allen natürlichen Fasern muss mit Kuhlenbildung gerechnet werden.

KOKOS-MATRATZEN

KOKOS-MATRATZEN (ökologisch und gesundheitlich nicht immer völlig unbedenklich) sind für komfortables Liegen
zu starr. Auch für Kinder- und Jugendmatratzen wenig geeignet, es besteht die Gefahr, dass der noch junge, schnell
wachsende Körper durch die straffe Unterlage unnatürlich gerade gestreckt, also verbogen wird.

ROSS- /SCHWEIFHAAR

"ROSSHAAR" kann auch vom Rind stammen. Einsinkwerte und Elastizität hängen von guter Kräuselung ab.
Laufendes Rollen und Lüften ist nötig, sonst liegt sich Rosshaar bald ein, es bilden sich Kuhlen. Mit ausgetüftelter,
allerdings auch teurer Verarbeitung (Biocen) ist dieses Problem "im Griff".
In Kombination mit Latex übernimmt dieses den Part "Liegekomfort für Sie" während das Rosshaar für trockenes,
kühles Klima sorgt. Solche "Naturmatratzen" sind äusserst schwer zu handhaben.
Eine zusätzlich eingearbeitete Rosshaar-Auflage (2,5 kg/qm) als Sommerseite bei Latex- oder Federkern
macht den Liegekomfort straffer und die Matratze schwerer, damit nur bedingt ein Vorteil für Rheumatiker/-innen
oder Leute, die leicht schwitzen.

SCHAFSCHURWOLL-Matratzen

Auch wärmende, klimatisierende SCHAFSCHURWOLL-Matratzen müssen gut gepflegt werden. Normal ist, dass sich
die Körperkontur leicht eindrückt. Wenn die Schurwollmatratze regelmässig gelüftet, gewalkt, gedreht und gewendet wird,
bilden sich orthopädisch unerwünschte Kuhlen erst nach ein paar Jahren,

Pflege: Jede Matratze dankt regelmässiges Lüften und - im Wechsel - Drehen und Wenden mit langer Lebensdauer.
Seit ein paar Jahren ist das auch gemeinsame Garantiebedingung der deutschen Matratzenindustrie.
Ist der Bettkasten geschlossen oder der Schlafraum schlecht durchlüftet,
muss die Matratze noch sorgfältiger gepflegt werden.

Neugierig geworden?
Wenn Sie Mo., Di. oder Sa. 10-18 Uhr keine Zeit haben, vereinbaren Sie mit uns einen individuellen Termin.
Bedenken Sie aber bitte, dass das "darunter" zur Matratze passen und bei der Beratung mit berücksichtigt werden muss.